Der Strand
Weiter ausprobieren!
Es dauerte nicht lange, bis ich mein zweites Diorama plante. Diesmal wollte ich den Geländebau sowie die Gewässergestaltung üben...
...also entschied ich mich für eine Strandszene, irgendwo in den Niederlanden.
Auch in diesem Diorama verstecken sich wieder viele kleine Details, viel Freude bei der Suche!




Gebäudebau und Fahrzeuge
Bei dem Imbiss handelt es sich um einen gegossenen Resin-Bausatz, was eine weitere Premiere für mich darstellte.
Mit Airbrush, Pinsel und diversen Farben, Washings und Pigmenten bekamen der Imbiss und die Fahrzeuge den passenden Look. Zudem erhielten Bus und Müllwagen noch Insassen.
Geländebau
Die Grundplatte bildet diesmal eine Sperrholzplatte, welche mit einem Holzrahmen verschraubt wurde.
Die Dünen und der Strand entstanden aus Hartschaum und Spachtelmasse, der Sandstrand wurde als Sand-Wasser-Holzleim-Gemisch aufgetragen.
Zum begrünen kam zum ersten Mal ein elektrostatisches Gerät zum Einsatz - macht einfach Spaß und das Ergebnis spricht für sich!
Gewässer auf der Flucht
Beim Versuch, das Wasser zu gießen, erwartete mich ein kleiner Rückschlag - trotz sorgfältiger Vorbereitung fand das Gießharz seinen weg durch ein winziges Loch und ergoss sich großflächig unter dem Diorama. Eine fast halbjährige Pause von diesem Projekt war die Folge.
In einem YouTube-Video kam dann die Lösung daher:
Die Wasserfläche wird großzügig mit einem Wasser-Leim-Gemisch bestrichen, dann werden einzelne Toilettenpapier-Blätter flächig verteilt - insgesamt sind es bei mir drei bis vier Lagen, mehr wäre sicherlich besser.
Hat man das Papier verteilt, wird alles nochmal mit dem Wasser-Leim-Gemisch durchnässt. Dann werden mit einem harten Borsten-Pinsel die Wellen geformt.
Anschließend erfolgt die farbliche Behandlung, um dem ganzen die nötige Tiefe zu verleihen. Zum Schluß folgen mehrere Schichten glänzender Klarlack. Hier empfiehlt es sich, ebenfalls mit einem Pinsel zu arbeiten.
Die Schaumkronen entstanden aus weißer Farbe.
Galerie
Abschließend lässt sich sagen, es hat wieder viel Spaß gemacht, zwischendurch Nerven gekostet und mich viel gelehrt.
Im großen und ganzen bin ich doch recht zufrieden.










































